Gedenken an Terroranschlag auf Berliner CSD am 25. Juli '26
Bielefelder*innen setzen Zeichen gegen Queer-Freindlichkeit.
Gedenkort
Gedenkort
Friederike Vogts (Gleichstellungsstelle Stadt Bielefeld, Bert-Ulf und Fabi (beide BIEqueer)
Friederike Vogts (Gleichstellungsstelle Stadt Bielefeld, Bert-Ulf und Fabi (beide BIEqueer)
Etwa 350 Teilnehmende auf dem Altstädter Kirchplatz
Etwa 350 Teilnehmende auf dem Altstädter Kirchplatz
Kerzen in Gedenken an die Opfer von Berlin
Kerzen in Gedenken an die Opfer von Berlin
Unterm Leineweber kamen spontan viel Menschen zusammen
Unterm Leineweber kamen spontan viel Menschen zusammen

„Die kleinste Minderheit 
auf der Erde 
ist das Individuum. 
Diejenigen, die individuelle 
Rechte leugnen, 
können nicht behaupten, 
Verteidiger von Minderheiten zu sein.“

Ayn Rand (1905–1982)
US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russischer Herkunft
Quelle: beruhmte-zitate.de
Attentat war Angriff auf die queere Gemeinschaft
Mit Trauer und Bestürzung haben wir von dem feigen Mordanschlag wärend des Attentats am 25. Juli 2026 auf den CSD Berlin erfahren. 
Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen Menschen, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind.
Es ist ein Angriff auf die queere Gemeinscshaft und die demokratische Zivilgesellschaft. Wir fordern die Politik der Bunderegierung auf, ihren warmen Worten endlich Taten folgen zu lassen. Doppelmoral tritt nach einem Ereignis wie diesem deutlich zu Tage. 

Der Betroffenheit muß endlich Handeln folgen:!
von der Politik fordern wir: 
Die Ergänzung des Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland um den Zusatz „sexuelle Identität”.
Keine Streichung von Finanzmitteln für queere Projekte! 
Keine Kürzung von Mitteln für psychische Gesundheit! „Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer oder inter sind” durch gesellschaftliche Ressentiments „sind, zum Beispiel fast dreimal häufiger von Depressionen und Burnout betroffen. Das geht aus der Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und der Universität Bielefeld hervor. Auch von Einsamkeit berichteten diese Menschen häufiger.” Quelle: Forschung und Lehre
Keine Spaltung der Community durch Diskriminierung einzelner Gruppen (Transpersonen, Drags etc.) insbesondere von rechten, linksaußen und einzelnen konservativen Kräften!

Lückenlose Aufklärung der juristischen Fragen zum Attentäter!
(ntv 28.07.2026) Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir fordert muslimische Verbände auf, nach dem Anschlag am CSD in Berlin klar Stellung zu beziehen gegen Schwulenfeindlichkeit und Islamismus.
Am Sonntag, dem 26. Juli fand auf dem Altstädter Kirchplatz in Bielefeld eine Mahnwache in Gedenken an die Opfer des Attentats von Berlin statt, an dem auch einige Männer von Schwule 50 plus teilgenommen haben. Die ca. 350 Teilnehemneden drückten ihre Betroffenheit aus und setzten ein deutliches Zeichen der Solidarität.
Fotos: Matthias Z.

Förderung und Mitgliedschaften:
https://gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de
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